Open-Air BE A MENSCH in der Arena Wien
Am 25. Juni 2025 verwandelte sich das Gelände der Arena Wien in einen Ort der Musik, Menschlichkeit und gelebten Solidarität. Mit dem Open Air-Konzert feierte das Integrationshaus nicht nur das 30-jährige Bestehen, sondern setzte gemeinsam mit rund 20 prominenten Künstler*innen ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Konzertabend war ein bewegendes Erlebnis, das Publikum, Künstler*innen und Organisator*innen gleichermaßen berührte. Mit großer musikalischer Vielfalt und künstlerischer Kraft stand der Abend im Zeichen einer klaren Botschaft: Menschlichkeit kennt keine Grenzen.
Fachpublikation "Flüchten Ankommen Bleiben. Solidarische Perspektiven"
Wie gelingt ein solidarisches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft? Zum 30-jährigen Bestehen widmete sich das Integrationshaus 2025 gemeinsam mit zahlreichen Expert*innen dieser Fragestellung. Mit „Flüchten – Ankommen – Bleiben. Solidarische Perspektiven“ veröffentlichte das Integrationshaus eine pointierte, praxisnahe Fachpublikation, die sich bewusst in aktuelle politische Debatten einmischt. Im Zentrum steht die Forderung nach einem menschenrechtsbasierten Zugang zu Flucht und Migration – in deutlichem Kontrast zur zunehmend restriktiven Linie vieler europäischer Staaten.
Flüchten. Ankommen. Bleiben. Drei Wörter, die wie Kapitel eines Lebens klingen und zugleich politische Zustände beschreiben. Die Fachpublikation des Integrationshauses, erschienen im Residenz Verlag, versammelt Stimmen, die über Grenzen hinausdenken: Wissenschafter*innen, Praktiker*innen, Betroffene.
Fachkonferenz "Flüchten Ankommen Bleiben. Solidarische Perspektiven"
Anlässlich 30 Jahre Integrationshaus fand 2025 außerdem die Fachkonferenz "Flüchten Ankommen Bleiben. Solidarische Perspektiven" im Veranstaltungszentrum Catamaran in Wien statt. Sie machte deutlicher denn je sichtbar, wie sehr Integrationsprozesse unter politischen Einschnitten leiden – obwohl Österreich und Europa zugleich mehr Integration einfordern. Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutierten, wie Teilhabe und Stabilität dennoch gelingen können. Über 150 Besucher*innen stellten sich eineinhalb Tage dieser Themen im Rahmen von Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops.